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Preisträger 2019

Bei einer Abendgala im Rahmen der Messe EuroCIS zeichnete das EHI Retail Institute zum 12. Mal die Gewinner der retail technology awards europe (reta) in der Dr. Thompson’s Seifenfabrik in Düsseldorf aus. Es wurden jeweils drei gleichberechtigte Preisträger in den Kategorien Best Customer Experience, Best Instore Solution, Best Enterprise Solution und Best Omnichannel Solution ermittelt. Folgende Unternehmen konnten 2019 die Preise in den vier Kategorien entgegen nehmen:

 

Gewinner der Kategorie Best Customer Experience

Conrad Electronic
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Andreas Bös

Conrad Electronic entwickelte eine Smart-Living-Plattform namens “Conrad Connect”. Nach einer einfachen, kostenlosen Registrierung können Nutzer intelligente Geräte, Apps und Dienste aus verschiedenen Lebensbereichen miteinander verbinden. Die Plattform bietet eine einfache Regeleditor-Engine, mit der Nutzer verschiedene Geräte problemlos einbinden und automatisierte Projekte erstellen kann. Darüber hinaus können Benutzer Dashboards konfiguriert werden, um die Daten zu visualisieren. Um sich inspirieren zu lassen, hat der Nutzer die Möglichkeit die Lösungen von anderen Nutzern auf der Plattform zu suchen und sie mit einem einzigen Klick bei sich zu implementieren.

Edeka Paschmann
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Falk Paschmann

Bei Edeka Paschmann haben die Kunden die, Möglichkeit “Scan & Go” zu erleben. Nach dem Download der snabble-App können die Kunden ohne vorherige Registrierung ihren Einkauf mit dem Smartphone starten. Dabei landen die gescannten Produkte im digitalen Warenkorb. Die Gesamtsumme ist dabei für den Kunden immer sichtbar. Anschließend kann der Kunde seinen Einkauf am Self-Checkout-Terminal bezahlen, ohne dass die Ware erneut gescannt werden muss. Die Kunden sparen dadurch viel Zeit, da sie die Warteschlange an der Kasse komplett umgehen können und die Ware nicht auf das Band legen müssen.Schon bald können alle Kunden die Bezahlung in der App direkt online durchzuführen und anschließend einen digitalen Kassenbon erhalten. In Bezug auf den Diebstahlschutz hilft eine zusätzliche Software den Mitarbeitern bei der Vermeidung von Differenzen, ohne den Kunden bei seinem Einkauf zu unterbrechen.

Metro
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Jörg Decker

Mit der Technologie von Scandit Computer Vision und Augmented Reality (AR) ist es möglich, die individuellen Preisinformationen des Kunden auf dem Smartphone-Display hervorzuheben. Die Kunden können mehrere Artikel gleichzeitig scannen. Sie haben die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Informationen direkt während des Einkaufs zu bekommen und da das eigene Gerät verwendet werden kann, ist es möglich diesen Vorgang direkt am Regal durchzuführen. Der Kunde ist durch die direkten und richtigen Preisinformationen besser informiert, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit führt. Die gesamte Funktion ist in der Metro Companion App enthalten, die der eigens entwickelte mobiler Touchpoint für Metro Kunden ist.

 

Gewinner der Kategorie Best In-Store Solution

Bio C’ Bon
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Michael Unmüßig (SES Imagotag)

Durch die geolocated digital price tags von SES-imagotag kann der genaue Standort jedes Produktes bestimmt werden. Die Security Kameras kontrollieren den out of stock und melden ein leeres Regal. Auf einer digitalen Karte kann jeder Problembereich im Store angezeigt werden um somit einen never out of stock zu gewährleisten. Shelf Watch identifiziert falsch platzierte Produkte indem jedes digitale Preisetikett und das damit verbundene Produkt erkannt wird. Die positive Kundenerfahrung wird dadurch verstärkt, dass leere Regale direkt erkannt werden und gefüllt werden können. Zusätzlich hat der Händler durch die automatische Erkennung eine hohe Zeitersparnis.

Edeka Jänecke
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Jens Jänecke

Das Projekt von Edeka Jänecke gemeinsam mit T-Systems ist eine Kombination aus Marktmodernisierung, wie einen Fresh-Look oder Saft- und Sushi-Bar und Digitalisierung. Die Hauptziele der Digitalisierung waren die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Optimierung der internen Prozesse. Der Ladenstatus wurde vor Ort analysiert und das digitale Konzept entwickelt. Es wurde eine schnelle Breitbandverbidung verlegt um den Kunden Zugang zum WLAN zu ermöglichen. Durch das digitale System hat der Markt die Möglichkeit den Kundenfluss zu Aanalysieren. Zusätzlich wurde eine mobile Softwarelösung für die Mitarbeiter umgesetzt. Weitere Lösungen wie ein intelligenter Einkaufswagen sind bereits in Planung.

Saturn
v.l.n.r. Michael Gerling (EHI), Martin Wild

Die Kunden nutzen eine speziell für Saturn entwickelte App, mit der sie den QR-Code der Artikel, die sie kaufen möchten, scannen und direkt mit Kreditkarte oder PayPal bezahlen können. Die Bezahlung wird über die App abgewickelt und die Diebstahlsicherung wird durch die RFID-Technologie sichergestellt. Jedem Artikel im Geschäft wird eine eindeutige ID in Form eines RFID-Tags zugewiesen. Die RFID-Gates am Ausgang können den RFID-Status des Artikels lesen. Sie wissen also, ob die Artikel bezahlt sind oder nicht. Der Store verfügt nicht über Kassen-Checkouts, sondern bietet dem Kunden lediglich die Bezahlung und Warenentsicherung über die App. Somit haben die Mitarbeiter Zeit für die Kundenberatung. Saturn Express wurde als Pop-up-Store in der österreichischen Stadt Innsbruck über einen Zeitraum von drei Monaten getestet.

 

Gewinner der Kategorie Best Enterprise Solution

bonprix
v.l.n.r. Florian Rüffer, Ulrich Spaan (EHI)

Der Modehändler bonprix entschied sich mit „Blue Yonder“  für eine Preisoptimierungssoftware, um seinen Umsatz und seine Margen zu verbessern. Mit Daten als Schlüssel zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit wollte das Unternehmen auch durch Machine Learning wertvolle Erkenntnisse gewinnen, um seine Preisgestaltungsprozesse noch weiter zu optimieren. Anstatt starre Preisumwandlungstabellen zu nutzen ging Bonprix zu einer automatisierten KI-basierten Lösung über. Dank der KI-basierten Technologie kann Bonprix nun automatisch Preise für seine verschiedenen Märkte und Produktbereiche festlegen. Innerhalb eines Jahres hat bonprix die Preislösung in sechs seiner wichtigsten Märkte implementiert. Die neue Lösung zur Preisoptimierung hat zu einer Umsatz- und Gewinnsteigerung geführt.

Iper
v.l.n.r. Alessandro Marangoni, Ulrich Spaan (EHI)

Checkpoint starte mit Iper das "Connectivity" -Projekt, welches aus drei Komponenten besteht, die alle zusammenarbeiten. Das Checkpoint Smart Control ermöglicht die automatisierte und regelmäßige Funktionsprüfung jedes einzelnen EAS System in den Filialen .Um den Anforderungen der Zentralen nach einer höheren Datentransparenz und zusätzlichen Security Anforderungen gerecht zu werden, entschied sich Iper für die Implementierung der Smart Analytics- und Smart Counter-Softwareanwendungen. Smart Analytics erfasst und analysiert die historischen Daten der installierten EAS-Systeme, Smart Counter misst die Eingangsströme und liefert sicherheitsrelevante Vorfälle und statistische Daten von Kunden in ein Vertriebsreporting.

Metro
v.l.n.r. Daniel Köhnen, Ralf Ferfers, Ulrich Spaan (EHI)

Der Großhändler und Lebensmittelspezialist Metro nutzt modernste Open Source Technologie, um eine neue IT-Infrastruktur unabhängig von einem Software- oder Hardwareanbieter aufzubauen. Durch die Entwicklung einer verteilten micro-service Infrastruktur, die NoSQL-Datenbanken, Blockchain und ein verteiltes Dateisystem vereint, kann Metro diese Herausforderungen meistern. Das System welches zusammen mit der Firma Deepshore entwickelt wurde, ist komplett infrastrukturunabhängig. AZURE, Google Cloud, Amazon AWS oder On Premises? Es spielt keine Rolle, solange moderne Containertechnologie (Docker) in einer Kubernetes-Umgebung verarbeitet werden kann. Und heute ist dies eine Standard-Cloud-Funktion.

 

Gewinner der Kategorie Best Omnichannel Solution

Ikea
v.l.n.r. Michael Mette, Ulrich Spaan (EHI)

Ikea und Diebold Nixdorf richteten eine Cloud-basierte Architektur ein. Alle Kundentransaktionen, ob aus dem E-Commerce oder der Kasse werden in der Cloud gespeichert und verarbeitet. Die Daten werden für Verkaufskampagnen, Click & Collect, Retouren, digitale Quittungen und mehr verwendet. Mit diesem neuen Service ist es möglich, das Einkaufsverhalten des Kunden sowohl im Store als auch im Online Kanal zu analysieren. Dies gibt Ikea die Möglichkeit herauszufinden, aus welchen Gründen sich die Kunden entscheiden, einen Store zu besuchen oder online einzukaufen. Ikea kann mehr darüber erfahren, was notwendig ist, um das nahtlose Einkaufserlebnis weiterzuentwickeln und das Einkaufserlebnis zu optimieren.

Kroger
v.l.n.r. Titus Jones, Ulrich Spaan (EHI)

Kroger entwickelte mit Sunrise Technology das EDGE, oder Enhanced Display for Grocery Environments, eine IoT Lösung, welche auf Microsoft Azure basiert. Das Display erhöht die positive Kundenerfahrung und die Effizienz und den Umsatz im Store. Das EDGE liefert in Realtime dynamischen Content an die Kunden. Dies können Promotions im Store oder aber auch im Onlineshop sein. Sobald neue Informationen eintreffen, können sSie mit wenigen Handgriffen auf die Displays gespielt werden. Darüber hinaus bietet EDGE über eine digitale Anzeigenplattform in der Cloud die Möglichkeit Marketingkampagnen und Werbeflächen online zu verkaufen und auf dem EDGE im Store anzuzeigen.

Tally Weijl
v.l.n.r. Vikas Kinger, Tanguy Baulin, Peter Graschi, Denis Kolmanic, Ulrich Spaan (EHI)

Tally Weijl möchte mit seinen Kunden auf allen Kanälen online und offline agieren um sie an die Marke zu binden. Mit der SAP Omnichannel POS Lösung von GK Software ist dieser Vorsatz gelungen. Eine zentralgesteuerte Realtimelösung für alle Länder steuert alle Omnichannel-Prozesse in den Stores, im Onlineshop und auf dem Smartphone der Kunden. Eine breite Palette an Zahlungsmethoden, die unkomplizierte Lieferung der Produkte - egal wo sie geordert wurden- sowie eine einfache Retourenabwicklung bietet das System vollständig ab. Home Delivery, Click & Collect und Instore Ordering sind ebenfalls vollständig im System integriert.

Bildquelle: EHI/Schulten