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Bewerbungsformular retail technology awards europe 2018.

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Preisträger 2016

Bei einer Abendgala im Rahmen der Messe EuroCIS zeichnete das EHI zum 9. Mal die Gewinner der retail technology awards europe (reta) in der Rheinterrasse in Düsseldorf aus. Es wurden jeweils drei gleichberechtigte Preisträger in den Kategorien Best Customer Experience, Best In-Store Solution, Best Enterprise Solution und Best Omnichannel Solution ermittelt. Folgende Unternehmen konnten 2016 die Preise in den vier Kategorien entgegen nehmen:

 

Gewinner der Kategorie Best Customer Experience

Carrefour
Carrefour: Vincent Melay

Carrefour hat eine mobile Anwendung entwickelt, die den Kunden hilft, ihren Einkauf vorzubereiten und in der Filiale schnell zu verfügbaren Angeboten zu gelangen. Die Nutzer können die Angebote aus dem Prospekt durchsuchen, die gewünschten Artikel auswählen und speichern, sich im Geschäft zu diesen Artikeln führen lassen oder sich bestimmte Angebote auf einer Regionalkarte anzeigen lassen.
Mit der Carrefour-App haben die Kunden die Möglichkeit, sich über Angebote in ihrer Nähe zu informieren, so dass sie keine Schnäppchen mehr verpassen, die in einer bestimmten Region oder in einer häufig besuchten Abteilung verfügbar sind. Die innovative Anwendung nutzt das revolutionäre LED-basierte Indoor-Positioning-System von Philips, das bei Carrefour erstmals großflächig eingesetzt wird und die Mobilgeräte der Kunden ohne Zeitverzögerung mit einer Genauigkeit von 30 cm lokalisiert. Das System beruht auf einem einzigartigen Code auf Basis von Visual Light Communication, den die Philips-Deckenlampen aussenden.

Vapiano

Die neue Gäste-App von Vapiano führt zu einer deutlichen Verringerung der Wartezeit beim Bestellen und Bezahlen. Die Gäste können von ihrem Smartphone aus problemlos Bestellungen aufgeben und die Rechnung bezahlen und dadurch die Warteschlangen umgehen. Vapiano bearbeitet die Bestellungen schneller und kann einzelnen Nutzern besondere Vorteile anbieten, z. B. Produktempfehlungen an der Bar. Die Anwenderfreundlichkeit, der beschleunigte Bestellvorgang und die individuellen Vorzüge für Stammkunden steigern die Zufriedenheit der Gäste. Darüber hinaus können die Mitarbeiter von Vapiano jetzt schneller auf den Kundenbedarf eingehen und ihre Arbeit besser planen und einteilen.

Zalando
Zalando: Juliane Borchert

Your Zalando ist ein personalisierter Fashion-Newsfeed, mit dessen Hilfe sich die Nutzer ihr Einkaufserlebnis ganz individuell und persönlich gestalten können. Der auf die Wünsche des Nutzers abgestimmte Newsfeed präsentiert personalisierte Produktempfehlungen sowie ausgewählte Street Styles und nutzergenerierte Fashion-Inhalte von Instagram.
Der Online-Shop und die App synchronisieren sich automatisch, wobei die Nutzer entscheiden, was sie sehen möchten. Ausgehend von den positiven und negativen Reaktionen auf die Inhalte, aber auch auf Grundlage des individuellen Einkaufsverhaltens passt der Algorithmus hinter Your Zalando die Inhalte an die Interessen des Nutzers an. Über die Quick-Buy-Funktion können die Kunden die im Newsfeed dargestellten Produkte kinderleicht kaufen. Damit ermöglicht Your Zalando nicht nur einfacheres und schnelleres Einkaufen, sondern sorgt auch dafür, dass das Online-Shopping aufregender und inspirierender wird und mehr Spaß macht.

 

Gewinner der Kategorie Best In-Store Solution

Coop
Coop: Kurt Blaser

Coop hat neue Einkaufs-und Bezahlmöglichkeiten für seine Kunden geschaffen. Im Eingangsbereich stehen mobile Scanner zum Selbstscannen während des Einkaufs zur Verfügung. Für diejenigen, die die Motorola-Geräte nicht nutzen möchten, bietet COOP die Nutzung einer COOP-APP zum Selbstscannen an, die aus dem Appstore heruntergeladen werden kann.
Bei beiden Selbstscanner-Anwendungen können die Kunden am Ende ihres Ladenbesuchs entscheiden, ob sie ihre Einkäufe lieber beim Mitarbeiter an der herkömmlichen Kasse bezahlen oder ob sie den Bezahlautomaten nutzen möchten. Zudem haben die Kunden jeweils die Möglichkeit, zwischen Barzahlung und Kartenzahlung zu wählen. Bei Kartenzahlung wird über ein NFC-Protokoll auch kontaktloses Bezahlen angeboten. Bei einem kleinen Einkauf ist dies mit Abstand die schnellste Möglichkeit, seine Ware zu bezahlen.

McDonalds Polen
McDonalds: Michal Strzyczkowski, Wincor Nixdorf

McDonald's Polen hat sich dafür entschieden, topmoderne 32-Zoll-Kiosk-Terminals von Wincor Nixdorf zu installieren. Seit der Einführung der Selbstbedienungsterminals können die Kunden diese nutzen, um ihre Bestellung schnell und ohne langes Anstehen aufzugeben, und sie können bargeldlos bezahlen, bevor sie an den Tresen treten. Damit beschleunigt die Technologie den Bestellprozess und verbessert das allgemeine Kundenerlebnis.
Das moderne Kiosk-Terminal spielt bei der Umorganisation des gesamten Bestellprozesses eine wichtige Rolle. Die neuen Selbstbedienungsterminals sind besonders auf Familien ausgelegt und bieten eine hervorragende Nutzeroberfläche, die sich leicht und intuitiv bedienen lässt. Bislang wurden die modernen Kiosk-Terminals von Wincor Nixdorf in knapp 300 McDonald's-Restaurants in Polen installiert und getestet; für das laufende Jahr sind weitere Installationen geplant.

Metro
Metro C+C: Werner Jankers

Metro Cash and Carry hat ein neues POS-Terminal eingeführt, das mit Hilfe der Findbox-Lösung Suchzeiten und Umsatzverluste verringert. Das Findbox-System erkennt bereits genutzte Produkte, die die Kunden mitbringen – so wie das menschliche Auge Dinge erkennt. Das Produkt wird auf der Ablage positioniert und dann mit 3 verschiedenen Kameras analysiert. Mit Hilfe der Bilderkennungstechnologie zeigt Findbox auf einem Touch-Bildschirm verwandte Produkte an. Außerdem schlägt Findbox Alternativen und Angebote vor, die zu dem erkannten Produkt passen, um dem Kunden einen vollständigen Überblick über das Sortiment zu geben. Nachdem der Kunde sein Produkt ausgewählt hat, blinkt das elektronische Regaletikett auf und zeigt dem Kunden genau an, wo sich das Produkt befindet.

 

Gewinner der Kategorie Best Enterprise Solution

Aydinli Clothing
Aydinli: Hakan Duran

Das System „Store Dashboard“ bietet eine einfache und intuitive grafische Oberfläche, über die Führungskräfte die Leistung ihrer Mitarbeiter aus der Entfernung verfolgen und Personaldaten einsehen können. Außerdem können sich die Mitarbeiter über das System ihre eigenen Profile anzeigen lassen, und Vergleichsmöglichkeiten können darüber hinaus dazu beitragen, den Wettbewerb zu fördern.
Die KPI-Dashboards wurden auf Grundlage von SAP BO entwickelt und werden allen Filialleitern und Führungskräften der Zentralabteilungen zur Verfügung gestellt. Sämtliche Daten wurden automatisch aus SAP ERP und POS-Systemen extrahiert und verarbeitet. 457 Filialleiter, 17 Regionsleiter und 20 Führungskräfte in den Zentralabteilungen wurden mit Tablets ausgestattet, um schnell auf die Dashboards zugreifen zu können. Die Anwendung steigert die Leistungsfähigkeit von Vertriebsteams und hilft den Mitarbeitern, sich auf ihre Ziele zu konzentrieren.

Hunkemöller
Hunkemöller: Anne Jaakke

Eine neue Mitarbeiter-App, die in sieben Ländern gleichzeitig herausgebracht wurde, bietet eine einfache Informationsquelle für das Tagesgeschäft. Auf die Anwendung kann über sämtliche mobilen Endgeräte und Tablets in den Geschäften zugegriffen werden. Waren die Mitarbeiter früher darauf angewiesen, sich Daten ausschließlich über den Intranet-Zugang des Kassensystems zusammenzusuchen, können sie sich jetzt alles mit einem Klick anzeigen lassen. Die folgenden Funktionalitäten verhelfen Hunkemöller zu einer größeren Einsatzbereitschaft und Einbindung ihrer Mitarbeiter: News, Chat, So Social, Calendar, Q&A, Polling, Product videos, Customer app, Jobs, Inspiration & My HR. Die App ist interaktiv und gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit sich einzubringen. Sie sind rund um die Uhr auf dem neuesten Stand und fühlen sich mit ihrer jeweiligen Firmenzentrale verbunden, denn jetzt reicht ein Klick, um Fragen zu stellen und zu beantworten.

Lidl
Lidl: Rene Sandführ, Erik Büschlepp

Lidl stand vor der Aufgabe, eine funktional ausgerichtete Systemlandschaft mit über 90 verschiedenen Modulen in eine zentrale, prozessorientierte Lösung zu konsolidieren. Lidl entschied sich für eine stärkere Standardisierung sämtlicher Abläufe und führte eine Standard-Softwarelösung ein, SAP Retail powered by HANA, um Verfahren transparenter zu gestalten und die Komplexität zu verringern. Als Voraussetzungen wurden Flexibilität und eine deutliche Fokussierung auf das Geschäft festgelegt, die durch eine integrierte, aus technischer Sicht zukunftsorientierte IT-Lösung erreicht werden sollten.
Mit diesen Zielen vor Augen entwickelte Lidl zusammen mit KPS im Rapid-Prototyping-Verfahren eine allgemeine dauerhafte Vorlage für Arbeitsprozesse. Gleichzeitig wurde in allen Ländern mit der umfassenden Konsolidierung von Stammdaten begonnen. Nach dem erfolgreichen Anlauf in Österreich soll die Lösung nun in allen Ländern eingeführt werden, in denen Lidl vertreten ist.

 

Gewinner der Kategorie Best Omnichannel Solution

Douglas
Douglas: Nils Winter

Mit dem mobilen Endgerät Douglas Beauty Tab wird den Kunden ein neues Einkaufserlebnis ermöglicht, das die Erwartungen übertrifft. Gleichzeitig optimiert die Lösung interne Prozesse. Bei der Entwicklung standen die Optimierung der bestehenden Prozesse, die Kundenbedürfnisse und die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Mittelpunkt, um eine anwenderfreundliche App zu entwickeln. Mit dem Beauty Tab können die Mitarbeiter sich nun bei Kunden, die eine Kundenkarte besitzen, frühere Einkäufe anzeigen lassen und individuelle Serviceleistungen anbieten.
Die Suche nach bestimmten Artikeln ist über den Produktnamen oder durch Einscannen des Barcodes möglich. Dann werden sämtliche Produktdaten angezeigt, und die Verfügbarkeit im Online-Shop und in der Filiale wird in Echtzeit geprüft. So lässt sich auch die Beratungsqualität steigern, denn die Mitarbeiter haben Zugriff auf das gesamte Produktangebot mit allen notwendigen Details wie Inhaltsstoffen, Verwendungshinweisen usw. Darüber hinaus spart die Anwendung den Kunden wertvolle Zeit, da sie sich zum Bezahlen nicht mehr an der Kasse anstellen müssen. Mobiles Bezahlen ist in allen Filialen möglich.

Elkjop
Elkjop Nordic: Steinar Berger

Elkjop hat sich für „MDM – Product 360“ als neues Produktinformationsmanagementsystem entschieden, um den Umgang mit Produktinformationen zu optimieren. Das Web-Frontend lässt sich über die Integrationsschnittstellen leicht mit dem PIS-System und der Komponente „Informatica Data Quality“ verbinden. Das System unterstützt mehrere Sprachen: Norwegisch, Finnisch, Schwedisch, Dänisch, Tschechisch, Slowakisch und Englisch. Es bietet anwenderfreundliche Regeln und Oberflächen sowie flexiblere Möglichkeiten, so dass es sowohl mit dem Web-Frontend als auch mit dem Rich Client genutzt werden kann. Das neue System verringert die Produkteinführungszeit um bis zu 60 %, denn neue Produktinformationen lassen sich nun in wenigen Minuten statt in mehreren Stunden in das Online-System einstellen. Es sorgt für ein besseres und einheitlicheres Kundenerlebnis auf allen Vertriebswegen: in der Filiale, bei den Katalogangeboten und über den Onlinevertrieb.

Unicoop
Unicoop: Francesco Bruscoli

Unicoop setzt bereits seit etlichen Jahren auf eine Omnikanalstrategie und führte in diesem Rahmen vertikale Lösungen wie Selbstscannen ein. Unicoop Florenz muss nun seine Ziele der Produktivitätssteigerung und Kostensenkung mit einer Verbesserung des Kundenerlebnisses verbinden. Dafür soll den Kunden das Einkaufen über eine Kombination aus verschiedenen Kanälen, d. h. in der Filiale, online und mobil, erleichtert werden, und die Kunden sollen von einem einheitlichen Auftritt von Unicoop und einheitlichen Zugangsmöglichkeiten profitieren.
Unicoop hat eine Lösung installiert, die eine gemeinsame Codebasis verwendet; diese wird von einer einzigen gemeinsamen Datenschicht und einer einzigen gemeinsamen Geschäftslogikschicht genutzt. Am Hauptsitz, in den Back-Office-Systemen der Filiale und an jedem einzelnen Kontaktpunkt wird auf dieselben Daten und dieselbe Geschäftslogik zugegriffen. Das ermöglicht auch eine schnellere Einführung neuer Geschäftsfunktionen, da die Konsistenz in den verschiedenen Vertriebskanälen gewährleistet ist und sich Risiken verringern lassen. Als ersten Kontaktpunkt der neuen Omnikanallösung hat Unicoop Florenz gerade eine neue Smartphone-basierte Anwendung in Betrieb genommen. Zu den wichtigsten Funktionen der Lösung zählen u. a. die Einkaufsliste, das Selbstscannen, mobiles Bezahlen, Werbeangebote, ein Kundentreuesystem sowie ein Filialfinder.