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Bewerbungsformular retail technology awards europe 2018.

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Preisträger 2017

Bei einer Abendgala im Rahmen der Messe EuroShop zeichnete das EHI Retail Institute zum 10. Mal die Gewinner der retail technology awards europe (reta) in der Rheinterrasse in Düsseldorf aus. Es wurden jeweils drei gleichberechtigte Preisträger in den Kategorien Best Customer Experience, Best Instore Solution, Best Enterprise Solution und Best Omnichannel Solution ermittelt. Folgende Unternehmen konnten 2017 die Preise in den vier Kategorien entgegen nehmen:

 

Gewinner der Kategorie Best Customer Experience

About You
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), Christoph Sachsenhausen und Robert Mertzen (About You)

Mit der individuellen Technologie- und Geschäftsplattform ABOUT YOU, auf der die Kunden persönliche Modeinspirationen erhalten und mit nutzergenerierten Inhalten aktiv ihr eigenes ABOUT YOU gestalten, wurde eine Win-Win-Situation geschaffen. ABOUT YOU erfüllt die Ansprüche einer jungen, digitalen Zielgruppe. Die Nutzer müssen keine Zeit mehr damit verschwenden, sich durch endlose Produktseiten hindurchzuklicken, sondern profitieren von täglichen Modeinspirationen, die auf ihren eigenen Interessen beruhen. Gleichzeitig bleibt ABOUT YOU innovativ und inspirierend, denn das Unternehmen setzt auf die Kreativität der Masse. Es bietet nicht nur ein völlig neues Online-Einkaufserlebnis, sondern hat auch einen modernen Online-Shop aufgebaut. Zum besonderen Service gehört, dass jede Bestellung innerhalb von 1-2 Werktagen geliefert wird und die Kunden ein 100-tägiges Rückgaberecht haben, zudem sind Retouren kostenlos. Mit diesen Faktoren hat das Unternehmen für eine außergewöhnlich hohe Kundenzufriedenheit und schnelles Wachstum gesorgt.

Leroy Merlin
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), Stellv. für Leroy Merlin Hans W. Reinhard (Messe Düsseldorf)

Leroy Merlin hat seine Geschäfte mit einem elektronischen Preisauszeichnungssystem (ESL) von Pricer ausgestattet. So werden die Preise korrekt und zuverlässig angezeigt, und das Einkaufserlebnis der Kunden wird verbessert. Anhand der Stärke des IR-Signals, das jedes Etikett aussendet, lässt sich seine Position im Laden bestimmen. Das Signal eines Etiketts wird von verschiedenen Sendeempfängern aufgenommen, die das Etikett mittels automatischer Trilateration auf der Verkaufsfläche lokalisieren können. Dieses exklusive Produktlokalisierungssystem wurde in die mobile Anwendung integriert, mit der die Produkte nun auf einem Lageplan des Geschäfts angezeigt werden können. Seitdem die Leroy-Merlin-App und die interaktiven Auskunftstafeln mit dem automatischen Lokalisierungssystem ausgestattet sind, können sich die Mitarbeiter darauf konzentrieren, einen zusätzlichen Nutzen und kundenorientierte Leistungen anzubieten. Die Geolokalisierung sorgt für ein unkompliziertes Einkaufserlebnis, denn sie ermöglicht es den Kunden, Zeit zu sparen und das gesuchte Produkt schnell und zuverlässig zu finden.

Media Saturn
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), Andrea Finkenzeller-Lohse und Christian Stephan (Media Saturn)

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut hat Media-Saturn Paul entwickelt – einen autonomen Verkaufsroboter, der zurzeit in der Saturn-Filiale in Ingolstadt im Einsatz ist. Paul kann sich durch die Gänge bewegen und sprechen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Kunden zu begrüßen und ihnen zu helfen, sich zwischen den über 45.000 Produkten der Filiale zurechtzufinden. Außerdem kann er einfache Fragen über die Produkte beantworten. So brauchen sich die menschlichen Verkäufer nicht mehr um diese Routineaufgaben zu kümmern, und Saturn kann seinen Kunden ein innovatives und einzigartiges Einkaufserlebnis bieten. Paul ist mit einer Online-Produktdatenbank verbunden, so dass er jederzeit über die aktuellen Preise, Sonderangebote und Verfügbarkeiten Bescheid weiß. Ein semantisches Dialog-System ermöglicht Paul kontextabhängige sprachliche Interaktion, außerdem kann er Emotionen, Geschlecht und Alter der Kunden erkennen. Darüber hinaus kann Paul über VoIP einen Verkäufer hinzurufen, wenn ein Kunde sich detaillierter über ein Produkt erkundigen möchte. Paul kann 10 Stunden am Tag im Einsatz sein und in dieser Zeit eine Distanz von über 5 km zurücklegen.

 

Gewinner der Kategorie Best In-Store Solution

Benetton
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), stellv. für Benetton Massimo Volpe (Retail Institute Italy)

Benetton hat eine einzigartige standardisierte und globale Lösung für seine Direkt- und Franchise-Vertriebskanäle entwickelt, die genauere Verkaufsdaten erzeugt. Mit dieser schlüsselfertigen Lösung ist Benetton perfekt aufgestellt, um neue Rahmenverträge mit Franchisenehmern zu schließen. Das Unternehmen verfügt jetzt über eine ganzheitliche Suite an Software-Lösungen, die für alle Filialen weltweit verwendet werden kann und auch eine Back-Office-Lösung für die Shops der Franchisenehmer umfasst. Dabei sind die Lösungen in die bestehende Software von Benetton integriert. Die Suite umfasst Anwendung, Helpdesk, Vorfallmanagement, Überwachung und Vor-Ort-Support. Mit dieser Lösung zeigt sich Benetton als Innovationsführer, denn die CRM-, Mobilitäts- und Omnichannel-Lösungen verschaffen dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Das flexible All-in-one-Servicemodell bietet den Kunden ein Einkaufserlebnis, das sich stärker an den Werten des Unternehmens orientiert.

Bollag Guggenheim
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), Anna Langenbach (Bollag Guggenheim)

Mit Hilfe der OSRAM-Technologie mit Beacon-Funktionalität ist es dem Softwareunternehmen beaconsmind gelungen, einen standortbasierten Dienst einzurichten, der die Smartphone-App „The Gallery“ mit der Suite von beaconsmind und dem POS/CRM von Guggenheim verbindet. Das System ist in das bestehende Beleuchtungssystem der Marc O‘Polo-Filialen von Bollag-Guggenheim integriert und bietet eine äußerst homogene Signalabdeckung. Wenn Kunden mit dieser Smartphone-App den Laden betreten, werden sie nun mit einer individuellen Begrüßung und personalisierten Angeboten willkommen geheißen. Das Kaufverhalten im Geschäft wird am POS erfasst und Bollag-Guggenheim über das Dashboard der beaconsmind-Suite zur Verfügung gestellt.

Manor
v. l. n. r. Ulrich Spaan (EHI), Markus Guggenbühler und Patrizio Falivene (Manor)

Manor beauftragte den Ladenbauer Glaeser Projekt und den schweizerischen Retail-Technologie-Anbieter Tradesolutions mit der Entwicklung einer neuen Self-Checkout-Kasse. Die neue Kasse sollte „funktionell“, „intelligent“ und „platzsparend“ sein. Die Benutzeroberfläche und die Kasse sollten ansprechend aussehen, aber gleichzeitig auch für einen einfachen Kassiervorgang sorgen. Das Erscheinungsbild der Kasse ist alles andere als technisch und passt sich harmonisch in die natürliche Atmosphäre ein, die die Kunden in den Filialen von Manor Food erleben. Der leuchtende Bildschirm ist auffällig und verleiht der Kasse einen modernen Touch. Nachdem das System nur eine Woche in Betrieb war, wurden bereits knapp 20 % sämtlicher Kassiervorgänge über den Self-Checkout erledigt.

 

Gewinner der Kategorie Best Enterprise Solution

Aydınlı Group
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Hakan Duran (Aydinli)

Die Aydınlı Group hat beschlossen, ein Lieferantenportal als All-in-One-Lösung mit SAP, Visual PLM und Business Objects zu entwickeln. Die Lösung ist webbasiert und ermöglicht einen problemlosen Zugang zu den benötigten Daten – überall, jederzeit und über jede Plattform. Das System arbeitet mit Echtzeitdaten, so dass jegliche Änderungen sofort abrufbar sind. Es verfügt über benutzerfreundliche Oberflächen, über die den Anwendern mit nur wenigen Klicks große Mengen an Informationen bereitgestellt werden. Ein System-Passwort und die Benachrichtigung per SMS sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit. Die hohe Leistungsfähigkeit gewährleistet schnelle Workflows. Sämtliche Vorgänge in der Supply Chain können von den Führungskräften überwacht werden. Gleichzeitig lässt sich durch die verbesserten Workflows Zeit und durch die Digitalisierung Papier einsparen.

Europris
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Marco Pair (Europris)

Europris hat sich für die proprietäre, spaltenbasierte Datenbank von RELEX Solutions entschieden, die für Supply-Chain-Anwendungen optimiert ist. In-Memory-Computing sorgt für 100-fach schnellere Ergebnisse als bei herkömmlichen Systemen. Europris zufolge lässt sich das flexible System problemlos an die eigenen Prozesse anpassen und ist gleichzeitig agil genug, um sich mit dem Geschäft weiterzuentwickeln. Mittlerweile ist es im Distributionszentrum, in den über 230 Filialen und bei den 600 Lieferanten von Europris vollständig implementiert. Innerhalb von 18 Wochen konnten die Lagerbestände um über 17 % verringert werden; die Verfügbarkeit in den Filialen stieg von <92 % auf >97 %; die Anzahl der Out-of-stock-Tage ging um 53 % zurück; die Menge der vorrätigen Produkte (Artikelposition/Standort) stieg um über 30 % und die Bestellzeit wurde um bis zu 85 % verkürzt. Viele Filialen benötigen heute pro Tag nur noch 30 Minuten für Bestellungen, früher waren es drei Stunden. Die Filialleiter kümmern sich in ihrer Arbeitszeit jetzt stärker um die Pflege der Kundenbeziehungen, erstellen bessere Anzeigetafeln und halten die Lagepläne auf dem aktuellen Stand.

SOK
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Ayla Gürtekin und Banu Dal (SOK Market)

Saisonale Effekte und Angebote unterscheiden sich von Filiale zu Filiale. SOK muss Prognosen für jede einzelne Artikelposition in jeder Filiale erstellen und verwendet dafür unterschiedliche wissenschaftliche Nachfrageprognoseverfahren. Mit Hilfe von Ensemble- und Machine-Learning-Algorithmen werden 5 Millionen Datensätze geprüft, um jede Nacht definitive Prognosen für den nächsten Tag festzulegen. In der nächsten Phase kommen Optimierungsalgorithmen zur Anwendung. So wird auf Grundlage der Lagerhaltungskosten und der Kosten für Fehlmengen unter Berücksichtigung des von den Supply-Chain-Managern vorgegebenen Kundenservice-Niveaus über die Lagerbestände entschieden. Die Beurteilung durch das Warennachschubsystem von OBASE ist in das ERP-System integriert. Szenariobasierte interaktive Dashboards helfen den Supply-Chain-Managern, die Systemparameter korrekt festzulegen. Das Ergebnis ist ein datenbasiertes System zur Unterstützung der Entscheidungsfindung, das zur Geschäftsstrategie des Unternehmens passt.

 

Gewinner der Kategorie Best Omnichannel Solution

1-2-3
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Thierry Letrilliart und Thomas Dessalien (1-2-3)

Nach einem Relaunch der Website auf Grundlage der einheitlichen Handelsplattform Salesforce Commerce Cloud brachte 1-2-3 ein Tool für den „MorphoStyle“ heraus, das den Namen „ClicknDress“ trägt. Das Tool hilft, Auswahl und Retouren zu begrenzen. Aus 150 verschiedenen morphologischen Modellen, die auf Kleidungsmustern beruhen, kann der Kunde das Modell und die Größe auswählen, die zu ihm passen. Als besonderes Highlight wurden die Seiten mit den Produktdetails um Videos ergänzt. Die Lösung von 1-2-3 wurde bereits 15.000-mal genutzt und hat den Online-Absatz um 38 % gesteigert. 1-2-3 verzeichnete auch eine deutlich höhere Anzahl an Besuchen auf seinen Seiten und eine geringere Absprungrate.

Euronics
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Jochen Mauch und Timo Weltner (Euronics)

Dank der neuen Omnichannel-Strategie können Euronics-Händler ihre Kunden nun über alle relevanten Berührungspunkte erreichen. Den Kunden wird ein individuelles, service-orientiertes Einkaufserlebnis zusammen mit einer komfortablen E-Commerce-Lösung geboten. Dabei haben die Händler die Möglichkeit, Tausende von Produkten mit lokal angebotenen Dienstleistungen und individuellen Kompetenzen zu kombinieren. Die Kunden erhalten alle Angebote von Euronics-Händlern in einem Radius von 20 km. Dann können sie ihre Ware direkt im Laden abholen oder sich für eine Lieferung nach Hause entscheiden. Außerdem haben sie die Möglichkeit, verschiedene Leistungen in Anspruch zu nehmen, beispielsweise das Auspacken und Anschließen der Geräte. Seit der Einführung der neuen Strategie legten die Besuche bei Euronics um über 60 % zu. Es stehen über 80.000 Produkte und mehr als 280 lokale Dienstleistungen zur Verfügung.

Hervis
v. l. n. r. Michael Gerling (EHI), Philipp Oberkirchner (Hervis)

Unter dem Motto „more ways to shop“ hat Hervis seine Omnichannel-Strategie für Filialen, Online-Handel und Mobilgeräte eingeführt. Dabei profitieren die Kunden von zahlreichen Leistungen wie:

+ Click & Collect
+ Click & Reserve
+ Order in Store
+ Order Online
+ Return in Store und
+ Exchange in Store

Das ERP und der Webshop sind nahtlos integriert. Am POS lassen sich die Live-Daten von Online-Zahlungen und Offline-Zahlungen in den Filialen aufrufen. Die Kunden können online und offline gleichermaßen Gutscheine einlösen und von speziellen Rabatten profitieren. So lässt die Omnichannel-Strategie von Hervis die Grenzen zwischen Online-Handel und Offline-Handel verschwinden.